KFZ-Preisliste.de

Tips beim Auto kaufen und verkaufen

Autokauf im Ausland - Nachfrage bei KFZ Reimporte



Die hohen Benzinpreise verändern offenbar das Kaufverhalten der Autofahrer. Vor allem private Käufer würden mittlerweile mehr auf den Verbrauch achten und auf ein kleineres Modell als bisher umsteigen, teilte der Verband der Automobilindustrie mit. Der Kraftstoffverbrauch ist mittlerweile unter die Top drei der Kaufentscheidungskriterien vorgerückt. Am wichtigsten sind nach wie vor der Anschaffungspreis und die Qualität der Fahrzeuge. Die Hersteller würden nun verstärkt auf sparsame Modelle setzen.

Der Trend zur Bescheidenheit drückt sich im Wert der Fahrzeuge aus, die im ersten Halbjahr verkauft wurden. Er lag um 1,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das könnte aber auch an einem hausgemachten Problem der Branche liegen. Rabattschlachten und der Autokauf im Ausland machen nun starke Sorgen. Trotz steigender Produktionskosten können Hersteller und Händler kaum Preisaufschläge durchsetzen, denn das Auto kaufen im Ausland.

Seit 2005 sind die Anschaffungskosten laut VDA um 1,7 Prozent gefallen, während die Gesamtkosten für das Autofahren im gleichen Zeitraum um 62 Prozent gestiegen sind. Letzteres liegt nach VDA-Angaben am hohen Benzinpreis und an der Kfz Steuer. Mittelfristig könnte aber auch der Autokauf teurer werden. Der Stahlpreis ist in den vergangenen Monaten um 60 Prozent gestiegen, Aluminium und Kupfer kosten ein Fünftel mehr. „Hält die Entwicklung ungebremst an, wirkt sich dies auf unsere Preise aus“, warnte Wissmann.

Trotz der Schwierigkeiten sind die deutschen Hersteller zuversichtlich. Alle Kennziffern der Branche weisen in den ersten sechs Monaten nach oben. 2,3 Millionen Autos wurden im ersten Halbjahr exportiert, zwei Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2007. Inzwischen werden drei Viertel der Fahrzeuge ins Ausland geliefert. Vor zehn Jahren waren es noch 60 Prozent. Der Umsatz lag mit 104 Milliarden Euro zehn Prozent über dem Vorjahreswert.

Im Inland schwächelt die Nachfrage allerdings. Zwar wurden in den ersten sechs Monaten 1,63 Millionen Fahrzeuge zugelassen, vier Prozent mehr als 2007, allerdings wurden im vergangenen Jahr wegen der Mehrwertsteuererhöhung auch besonders wenig Autos verkauft. Im gesamten Jahr hofft der VDA auf 3,2 Millionen Neuzulassungen. Weltweit soll die Produktion auf elf Millionen Autos anwachsen.

Die deutschen Hersteller schneiden unterschiedlich ab. Daimler profitierte vom Ansturm auf seinen Kleinwagen Smart (plus 43 Prozent), aber auch von steigender Nachfrage nach Mercedes Modellen (plus 4,3 Prozent). Konkurrent BMW verzeichnete einen Zuwachs von 6,2 Prozent, bei Volkswagen legten die Marken VW (6,2) und Skoda (3,8) zu, während Audi (minus 1,2 Prozent) an Boden verlor. Größter Verlierer war Porsche mit einem Minus von 6,7 Prozent.


Zum Thema gefunden


Tags: , , ,



Add A Comment